Die Electromagnetic Shielding Bomber von Vollebak ist mehr als nur eine Jacke – sie stellt eine technische Innovation dar, die elektromagnetische Strahlung abwehren soll. Die Jacke, die mit der gleichen Technologie entwickelt wurde wie der Mars-Rover Curiosity von der NASA, blockiert Radiowellen und Mikrowellen im Frequenzbereich von 0,2 GHz bis 14 GHz. Hierzu zählen WLAN, Bluetooth, Satellitensignale und sogar Radarsysteme.
Wie funktioniert die Schutzfunktion?
Der Schlüssel liegt im verwendeten Material: Die Außenhülle der Jacke besteht aus einem speziellen Nylon-Gewebe, welches mit reinem Silber beschichtet ist. Dieses leitende Material spiegelt elektromagnetische Wellen wider und nimmt sie auf, vergleichbar mit einem Faraday-Käfig. Die Jacke schirmt mit bis zu 60 dB ab – dies bedeutet, dass die Strahlung um 99 % verringert wird. Die integrierte Handy-Tasche ist besonders praktisch, da sie als Mini-Faraday-Käfig fungiert: Liegt das Telefon darin, ist es unabhängig von seinem Zustand – an oder aus – vom Außenbereich isoliert.

Gestaltung und Bequemlichkeit
Optisch erinnert die Jacke trotz ihrer High-Tech-Funktionen an klassische Flugjacken aus der Jet-Ära, inspiriert vom MA-1-Modell. Sie verfügt über eine dreilagige Fütterung, die für Wärme und Komfort beim Tragen sorgt. Das Silber hat außerdem eine antibakterielle Wirkung, da es Ionen freisetzt, die Bakterien töten.
Zielgruppe
Die Electromagnetic Shielding Bomber ist für Personen gedacht, die sich vor elektromagnetischer Strahlung schützen wollen – sei es aus gesundheitlichen Gründen, wegen Datenschutzbedenken oder einfach aus technischem Interesse. Sie ist mit einem Preis von 2.995 Euro jedoch kein Alltagsprodukt, sondern ein Nischenartikel für Technikbegeisterte und sicherheitsbewusste Menschen.
Mit dieser Jacke vereint Vollebak futuristische Technologie und ein klassisches Design. Ob sie tatsächlich einen merklichen Schutz bietet oder eher als Statement fungiert, ist eine Frage der Perspektive. Fest steht: Für alle, die sich für elektromagnetische Abschirmung interessieren, handelt es sich hierbei um ein einzigartiges technisches Produkt zum Anziehen.

🧲 Wie realistisch ist die Schutzwirkung?
Die Funktionsweise über ein silberbeschichtetes, leitfähiges Gewebe entspricht tatsächlich dem Prinzip eines Faraday-Käfigs. Das ist physikalisch solide:
- Leitfähige Materialien reflektieren und absorbieren elektromagnetische Wellen.
- Eine Dämpfung von 60 dB bedeutet eine Reduktion um den Faktor 1000 – also durchaus signifikant.

Was man aber im Hinterkopf behalten sollte:
- Abschirmung funktioniert nur dort, wo das Material geschlossen ist. Jede Öffnung (Reißverschluss, Ärmel, Kragen) reduziert die Effektivität.
- Für den Alltag ist eine vollständige Abschirmung ohnehin kaum nötig – aber für Menschen mit speziellen Anforderungen (z. B. forensische IT, Sicherheitsforschung, EMV‑Tests) kann das relevant sein.
📱 Mini-Faraday-Tasche – praktisch oder Gimmick?
Die integrierte Tasche ist wahrscheinlich der funktionalste Teil der Jacke. Solche Taschen werden in der IT-Sicherheit tatsächlich genutzt, um Smartphones zuverlässig vom Netz zu trennen – etwa bei Ermittlungen oder Penetrationstests. Dass das Handy auch im eingeschalteten Zustand isoliert bleibt, ist ein echter Vorteil gegenüber Flugmodus oder Ausschalten, die beide manipulierbar sind.

🧵 Design trifft High-Tech
Vollebak ist bekannt dafür, futuristische Materialien in alltagstaugliche Designs zu packen. Die MA‑1‑Anlehnung macht die Jacke tragbar, ohne dass sie wie ein Laborprototyp wirkt. Das Silber als antibakterielles Element ist ein netter Nebeneffekt, aber eher ein Bonus als ein Kernfeature.
🎯 Für wen ist das wirklich sinnvoll?
Die Zielgruppe ist ziemlich klar umrissen:
- Menschen mit starkem Interesse an EM-Abschirmung
- Personen mit Datenschutz- oder Sicherheitsfokus
- Tech-Enthusiasten, die gerne extreme Produkte besitzen
- Sammler von Vollebak‑Stücken (die Marke ist ja fast schon ein Kultobjekt)
Für den normalen Alltag ist der Preis natürlich jenseits von Gut und Böse – aber Vollebak positioniert sich bewusst als „Zukunftsmoden-Labor“, nicht als Modehaus.
Quelle: vollebak.com

